Räuchern mit Heilpflanzen

Unsere Vorfahren wussten, dass das Verräuchern bestimmter Kräuter die Luft reinigen und Atmosphäre schaffen kann. So räucherten sie auch an bestimmten Tagen des Jahres und an wichtigen Ereignissen im Leben wie Geburt, Hochzeit, Krankheit und Tod. Dabei verwendete man Wacholder und Sandelholz, Salbei, Thymian, Lorbeer und Rosmarin. Besser bekannt sind bei uns die sogenannten Rauhnächte. Die Zeit zwischen dem Heiligen Abend (24.12) und dem Vorabend zum Fest der Hl. Dreikönige. Geräuchert wird dabei Abends und in die Nacht hinein, deshalb wird diese Zeit auch "Rauhnächte" genannt. Mit diesen Ritualen verabschiedet man sich vom alten Jahr, reinigt Haus, Hof und lässt symbolisch Altes los und öffnet sich für das Neue Jahr.